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Autor Thema: 1 Tag White Pocket und Coyote Buttes South mit Paria Outpost  (Gelesen 8197 mal)
 
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Dude
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« am: 05.03.2008, 18:28 Uhr »
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1 Tag White Pocket und Coyote Buttes South mit Paria Outpost


Hallo zusammen,

da dies mit Abstand der schönste Tag unserer letzten Reise war und ich denke, dass sich noch andere für geführte Touren in diese Gebiete interessieren, hab ich hierzu jetzt mal etwas zusammengeschrieben.

Also, wir – das sind meine mittlerweile Verlobte Silvi und ich - wollten damals ursprünglich eigentlich selber zur WP & CBS fahren, doch dummerweise habe ich in der Las Vegas Alamo-Choiceline zielsicher einen 2WD ausgesucht  Doh und so haben wir spontan ein paar Sachen auf der Reise umplanen müssen. Auf WP/CBS wollten wir aber eigentlich nicht verzichten und so entschieden wir uns für eine geführte Tour.

Als wir uns ein paar Tage vor Antritt bei Paria Outpost angemeldet haben, haben wir Steve das erste mal gesehen. Mit seinen langen Haaren und seiner mächtigen Statur wirkt er zunächst etwas einschüchternd, aber davon darf man sich nicht täuschen, bzw. abschrecken lassen. Später waren wir uns einig, dass er ein wirklich sympathischer und vor allem sehr gebildeter Amerikaner ist.
 
Wir wollten ursprünglich „nur“ eine Tour zur White Pocket buchen, wie es auch auf der Webseite von Paria Outpost angeboten ist. Steve meinte dann aber, er würde den Leuten eigentlich immer anbieten, eine komplette White Pocket & CBS-Tour zu machen, weil das praktisch kein Umweg ist. Um die CBS-Permits würde er sich selbst kümmern. Um noch gutes Licht bei der WP zu haben, wollte ich vor Sonnenaufgang weg, das war dann im Oktober 7Uhr Utah, bzw. 6Uhr Arizona Zeit. Er meinte, normalerweise würde er später starten, aber das sei schon in Ordnung. Very Happy
 
Am nächsten Tag trafen wir dann Gerti im Antelope Canyon (nachdem wir Isa & Steffen am Frühstückstisch getroffen hatten – die Welt ist doch klein...) und als wir uns nach einen gemeinsamen Nachmittag am Alstrom Point immer noch gut vertragen haben  Wink meldete sie sich noch zusätzlich an.

Ein paar Tage später ging es dann in der Dunkelheit an der Paria Outpost los. Als wir eintrafen, belud Steve gerade sein doch schon älteres Offroad-Fahrzeug mit einer großen Kühlbox und einem Spaten. Meine Frage, ob er den schon jemals benutzen musste, verneinte er – beruhigend. Blöderweise hatte er am Vortag nur 1 Permit für die CBS bekommen. Er beteuerte, dass sei ihm noch nie passiert und man merkte auch, dass es ihm etwas peinlich war. Da Gerti sich ihres vorsichtshalber separat besorgt hatte, hatten wir immerhin 2 Stück. Steve wollte aufgrund dieses Missgeschickes statt 175$ pro Person nur noch 150$ haben.
 
Als perfekten Icebreaker betonte er schon nach ein paar Fahrminuten, dass er nicht Bush gewählt habe. Sofort wurde er mir viel sympatischer. Wink
Am Abzweig zu Paw Hole meinte er, er müsse jetzt den Allrad zuschalten. Zu unserer großen Verwunderung stieg er dazu aus und fingerte an allen 4 Rädern rum. Weiß bis heute nicht genau, was er da gemacht hat  Achselzucken, aber danach waren wir jedenfalls 4wd unterwegs. Den sandigen Hügel ging Steve so extrem hochtourig an, dass ich glaubte, jeden Moment fliegt uns der Motor entgegen – was er aber Gott sei dank nicht tat. Die berüchtigte Steinstufe kurz hinterher war tatsächlich erschreckend groß. Dagegen war die Anfahrt zum Alstrom Point eigentlich relativ harmlos.
Dann waren die allerschlimmsten Stellen aber auch vorbei und es ging zuerst zur White Pocket, wo wir um ca. 9-9:30 (hab vor lauter Aufregung nicht genau auf die Uhr geschaut) nach 2 kurzen Zwischenstopps ankamen.


Felsformation am 2. Zwischenstopp

An dieser Stelle möchte ich jedem abraten, diese Strecke am frühen Morgen zu fahren, da die tief stehende Sonne einen ständig ins Gesicht scheint, was die ohnehin schon schwierige Strecke nicht gerade einfacher macht. Steve, der den Weg nach einigen Angaben 2-3mal die Woche fährt, kam natürlich ohne Probleme durch.

An der White Pocket waren wir dann ca. 3 Stunden und unser Guide zeigte uns die schönsten Stellen. Die Gegend ist schon absolut einmalig und wir kamen aus dem Fotografieren gar nicht mehr raus. Der Zeitrahmen war für eine Ersttäter-Tour eigentlich ausreichend, so groß ist das Gebiet ja nicht. Auch wenn es gegen Mittag natürlich immer schlechter wurde zum Fotografieren, kann ich den Vormittag lichttechnisch eigentlich durchaus empfehlen.  Daumen


White Pocket Panorama im Morgenlicht


Land & Sky of Confusion (mit Gruß an Isa  Smile)

Dann gab es einen kleinen, von Steve’s Frau zubereiteten Snack mit eisgekühlter Limo.  Essen
Er hat sich übrigens wirklich sehr über die Leute aufgeregt, die die Schilder „No Vehicles“ einfach ignoriert haben und mit ihren Autos trotzdem abseits des Weges geparkt haben. (Zitat: „These people show no respect“ mit Gruß an all diejenigen hier, die sich auch angesprochen fühlen  Wink )

Auf der Weiterfahrt erzählte Steve interessante Geschichten von den Drogenproblemen der jugendlichen Havasupai-Indianer (die vorletztes Jahr im Drogenrauch eine japanische Touristin niedergestochen haben - gut, dass wir nicht hingefahren sind...  Shocked) und den fundamentalistischen, polygamen Mormonen in Colorado City, zu denen ich mich hier aber nicht weiter äußern will – sonst wird es zu politisch. Hierzu empfahl er uns das Buch „Under the banner of heaven“ von Jon Krakauer (der auch „In eisige Höhen“ und „In die Wildnis“ geschrieben hat), außerdem „Death in Grand Canyon“ von einem Arzt, der über ein Jahrzehnt lang „GC-Opfer“ behandelt hat. Beide Werke stehen mittlerweile bei uns im Schrank und sind absolut empfehlenswert (wenn auch das erste auf englisch nicht immer ganz einfach zu lesen ist).
Wir machten noch 1 Zwischenstopp an ganz interessanten Felsformationen zwischen WP & CBS und kamen dann so um 13- 13:30 (wieder Aufregung, wieder nicht auf die Uhr geschaut...) am Cottonwood Trailhead an.

Hier beende ich mal den ersten Teil, sonst wirds zu lang...
Teil 2 folgt jedoch schon bald !


Gruß,
Tilman
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zzyzx
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« Antwort #1 am: 05.03.2008, 19:28 Uhr »
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Hi Tilman,

danke für diesen schönen Bericht.
Gut zu hören, daß Steve flexibel ist und Ihr somit schöne Fotos in den Vormittagsstunden "schießen" konntet.
Ich freue mich auf Teil 2.

Viele Grüße

Michel
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greetz

Michel
Sedona
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« Antwort #2 am: 05.03.2008, 20:02 Uhr »
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Hi Tilman winkewinke

Schön dass Du Dir die Mühe machst und uns hier in den Backroads die andere Art der Zufahrt zu White Pocket und CBS präsentierst, die geführten Touren! Very Happy

Ich frag mich, wie die Tour Guides ihre permits bekommen. Die CBS sollten ja meist kein Problem sein (außer wenn die halbe FC+Forum dort sind... Laughing), aber Wave Touren sind sicher alles andere als so ohne.  Interessanterweise ist uns der Charly von den Overland Tours das letzte Mal am Weg zur Wave begegnet mit 2 Leuten. Selbst die scheinen also so etwas anzubieten. Und ein anderer Tour Guide, der mich per Mail angeschrieben hat, dass er ebenfalls White Pocket Touren anbietet, meinte er hätte auch Wavetouren am Programm und er würde sich leichter tun an permits ranzukommen. Wie, das würde mich irgendwie interessieren!  Think

Auf ein baldiges erneutes Frühstücksmeeting! Wink
LG nach Erlangen,
Isa

PS: "Sky of confusion" gefällt mir! Very Happy
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Dude
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« Antwort #3 am: 05.03.2008, 20:25 Uhr »
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Hi Isa,

er würde sich leichter tun an permits ranzukommen. Wie, das würde mich irgendwie interessieren!  Think
Das kann ich Dir so jetzt auch nicht beantworten.
Aber auch zur Wave hatte Steve eine kleine Geschichte übrig. Und zwar waren bei seinem letzten Besuch wohl über 30 Leute zeitgleich an der Wave und die anwesenden Ranger (die waren nach seinen Angaben noch nicht einmal mitgezählt) hat es nicht die Bohne interessiert.
Vielleicht bekommen da so manche Outfitter noch zusätzliche Permits und das wird toleriert...?

Ist aber alles Spekulation. Möchte hier auch ausdrücklich niemandem raten, es mal ohne Permit zu versuchen !!

Gruß,
Tilman
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americanhero
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« Antwort #4 am: 05.03.2008, 23:02 Uhr »
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toller Bericht!! Da werden Erinnerungen bei den Bildern wach. War bei dem Felsen am zweiten Zwischenstop eigentlich noch der Golden Eagle zu sehen? Der hat da drin nämlich sein Horst.  Wink
Und ich freu mich auf die Fortsetzung


Greetz,

Yvonne
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Doreen & Andreas
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« Antwort #5 am: 06.03.2008, 08:54 Uhr »
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Sehr schöner Bericht, Tilman, vielen Dank.
Der gibt vielen hier im Forum, die sich nicht selbst so einen Offroadstrecke zutrauen, vielleicht etwas Ansporn  Wink

Am Abzweig zu Paw Hole meinte er, er müsse jetzt den Allrad zuschalten. Zu unserer großen Verwunderung stieg er dazu aus und fingerte an allen 4 Rädern rum. Weiß bis heute nicht genau, was er da gemacht hat  Achselzucken, aber danach waren wir jedenfalls 4wd unterwegs.
Wir kennen das vom Toyota Landcruiser her. Der Antrieb der Vorderräder läßt sich separat zuschalten. Normalerweise rollen die Räder beim 2WD aber nur mit, was sicher zu einem geringeren Verbrauch beitragen soll. So muß man die Achsen mit einem Handgriff an der Radnabe noch ´locken´ , damit die Vorderräder auch wirklich angetrieben sind.
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Viele Grüße,
Andreas
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OWL
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« Antwort #6 am: 06.03.2008, 11:05 Uhr »
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Ein sehr schöner Bericht.

So sehr ich die Erzählungen der individuellen Abenteuerreisenden schätze; es ist schön, auch mal solche Alternativen vorgestellt zu bekommen  Very Happy Im Rahmen einer Individualreise einen organisierten Tagesausflug zu buchen, ist bei etwas heftigerern Zielen prinzipiell eine gute Idee. Habe ich (außerhalb der USA) auch schon gemacht.
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Quid licet Iovi, non licet bovi
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« Antwort #7 am: 06.03.2008, 17:21 Uhr »
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Danke für die positiven Rückmeldungen !  Very Happy

@ americanhero: Nein, einen Adler haben wir dort nicht gesehen. Aber kurz vorher an der House Rock Valley Road, da hat uns einer ein paar hundert Meter lang "begleitet".
Vielleicht war es ja derselbe.  Wink

@ Doreen & Andreas: Danke für die Aufklärung !  Smile Anscheinend kenn ich nur noch die allerneuesten Modelle, bei denen man nicht mehr aussteigen muss...

Teil 2 folgt gleich !
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« Antwort #8 am: 06.03.2008, 17:56 Uhr »
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So, es folgt nun Teil 2:

Wegen dem bereits erwähnten Permit-Problem haben wir uns dann aufgeteilt. 2 gingen in die Permit-freie Ostseite, während die anderen nach Westen wandern, nach ca. 2 Stunden wollten wir uns wieder am Trailhead treffen und die Seiten tauschen.

Silvi und ich gingen erst einmal in die Ostseite, wo auch sehr schöne Felsformationen zu finden sind, allein die „Queen“ ist diesen Abstecher absolut wert.


In der Permit-freien Ost-Seite (Nein, das ist nicht die Queen, auch wenn sie einen Hut auf hat Wink )

Da das Gebiet doch einigermaßen überschaubar ist waren wir nach etwas über 1h wieder am Parkplatz, wo sich mittlerweile „rakete_100“ mit Familie eingefunden hatte. Da fährt man nun in einen der wirklich entlegensten Teil der USA und trifft doch wieder auf die eigenen Landesleute. Schon schlimm mit uns Deutschen...  Wink. Wir hatten einen netten kleinen Plausch und er gab den Tipp, uns wegen der begrenzten Zeit auf die nördlichste Region zu konzentrieren.

Mit ein bisschen Verspätung erschienen dann unsere 2 Gefährten wieder am Auto. Ich fragte zur Sicherheit noch einmal Steve, welche Route er uns empfiehlt. Beim Blick auf meine Topo-Karte geriet er ins Grübeln, versuchte dann mit dem Finger eine Route aufzuzeigen, malte sie dann aber letztendlich doch mit einem Stock in den Sand. Tja, ich konnte am Anfang mit den Dingern ebenso wenig anfangen...  Wink Auch er hielt die nördlichsten Formationen für am sehenswertesten und beschrieb uns noch (im Sand), wie man den Dali Rock findet.

Endlich machten wir uns auf den Weg und wir waren schon sehr gespannt. Ca. 1.5 Jahre zuvor las ich zum ersten mal Steffen Synnatschke’s euphorischen Bericht über die CBS und konnte es seitdem kaum erwarten, die Gegend selber zu erkunden.

Gleich am Anfang begrüßen einen wunderschöne Teepees, gefolgt von zweifarbigen Steinen, einem kunterbunten Gnom und dann der Dali Rock, den wir ohne Probleme finden konnten. (Es soll ja auch Leute geben, die ihn beim ersten Besuch nicht gefunden haben...)



Schnell wird einem klar, dass das Gestein hier extrem empfindlich ist, da es teilweise aus hauchdünnen Platten besteht, die man locker mit 2 Fingern abbrechen könnte. Hier ist die Beschränkung der Personen pro Tag meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt, sonst würde diese Landschaft viel zu schnell zerbrechen.


Gebilde aus hauchdünnen Plättchen

Weiter nördlich entdeckten wir noch die „Third Wave“, Michael Fatali’s eingestürzten „Altar of Sacrifice“ und weitere wunderschöne Teepees.


Überall Teepees...(ja, ich mag das Panorama-Format)

Die Zeit verging leider wie im Flug und wir mussten uns wieder auf den Rückweg begeben. Aber schon damals war klar, dass wir hier bald wieder herkommen müssen (und zwar Anfang April wie jetzt feststeht  Very Happy ). Diese Landschaft ist wirklich einmalig schön und gepaart mit der Einsamkeit hier draußen fühlt man sich wirklich wie in eine wunderbare Fantasiewelt versetzt.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir dann wieder bei den Paw Hole Teepees zum kurzen Fotostopp. Die restliche Fahrt über die House Rock Valley Road fuhr Steve mit teilweise bis zu 50 mph und als wir wieder den Highway erreichten erblickten wir unsere eigene Staubspur bis an den Horizont.  staunend II Um 7 p.m, also genau 12 Stunden nach Abfahrt waren wir wieder an der Paria Outpost. Hochzufrieden wie wir waren, gaben wir unserm Guide noch ein ordentliches Trinkgeld und machten noch ein Abschieds-Gruppenfoto. Er meinte, wir müssten das nächste mal unbedingt zu ihrem BBQ am Wochenende kommen – ginge für uns aufs Haus. Dann verabschiedete er sich herzlich mit den Worten „Love and Peace“.


Paw Hole Teepees

Zurück in Page gingen wir 3 zusammen ins Steakhouse und haben auf diesen wunderbaren Tag angestoßen.  Prost! Wir waren uns alle einig, dass dies der absolute Höhepunkt unserer Reise war und dass das Geld sehr gut investiert war. Wir waren aber auch alle hundemüde von diesem Monsterprogramm. Gut, dass wir nicht auch noch selbst fahren mussten...

Fazit:
Ich kann Paria Outpost für alle, die sich hier selbst nicht raustrauen (was ich verstehen kann bei der Strecke) absolut empfehlen. Wer möglichst viel sehen will, sollte wie wir auch früh aufbrechen (Steve war da sehr flexibel) und auch nicht zu viele Zwischenstopps einlegen. Die Felsformationen zwischen WP & CBS sind zwar auch recht interessant, doch fallen sie gegenüber ihren Nachbarn doch deutlich ab. Da das Permit-Problem hoffentlich die Ausnahme sein sollte (wer sicher gehen will, besorgt sich die Permits eben selber gleich früh morgens am Vortag), könnte (und sollte) man sich auch mehr Zeit als wir für die Cottonwood Teepees nehmen. Nach kurzem Besuch bei der östlichen Queen bleibt zu ähnlicher Jahreszeit hierfür noch ca. 3 Stunden, damit man rechtzeitig zum Sunset bei den Paw Hole Teepees ist.
Ihr werdet diesen Tag auf jeden Fall nie vergessen – und kommt garantiert wieder sicher zurück !

Viele Grüße,
Tilman


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« Antwort #9 am: 06.03.2008, 18:04 Uhr »
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Wieder wunderschön! Clap Ist der zweifarbige Stein eigentlich schwierig zu finden?
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« Antwort #10 am: 06.03.2008, 18:59 Uhr »
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Hi Tilman,

wow, wow, wow.
Danke für Deinen Bericht Teil 2 - super.
Mal sehen, ob wir eine Tour mit Steve in unser Programm mit einflechten können.

Viele Grüße

Michel
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greetz

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« Antwort #11 am: 06.03.2008, 19:35 Uhr »
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Ein sehr schöner Bericht über eine wunderbare Gegend. 

Beim ersten Mal hatten wir auch nur wenig Zeit für die CBS und ich war damals ziemlich enttäuscht, als mein Mann auf die Rückkehr drängte. Mittlerweile sind wir schon drei mal dort gewesen und haben immer wieder Neues gefunden.

@ Thomas

Diesen Stein haben wir bei unserem ersten Besuch gleich gefunden, allerdings beim letzten Mal vergeblich nach ihm gesucht. Aber in dieser bunten Steinwelt gibt es ja noch andere, vielleicht nicht ganz so ebenmäßig, aber wie ich finde, nicht minder schöne....

LG

Gitte



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Reisen ist tödlich für Vorurteile (Mark Twain)
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« Antwort #12 am: 06.03.2008, 20:03 Uhr »
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Ist der zweifarbige Stein eigentlich schwierig zu finden?

Hm, sagen wir es mal so: er ist jetzt kein herausragendes Landschaftsmerkmal, was man schon von weitem sehen kann.  Wink
Wenn Du vom Cottonwood Cove Trailhead losgehst triffst Du erst einmal auf diese wunderschöne Teepees, die schon vom Parkplatz zu sehen sind:



Dann geht es links um die Teepees herum auf eine kleine Anhöhe hinauf. Wenn Du oben bist gehst Du Richtung Westen und kurz darauf müsste der Stein auf dem Boden (wo sonst ?  Wink) zu finden sein.
Ich hoffe, das stimmt jetzt so ungefähr, ganz genau weiß ich es nämlich auch nicht mehr.  Kratz
Beim Hinweg hab ich den aber auch völlig übersehen, weil ich so hingerissen war von der großartigen Landschaft.

Gruß,
Tilman
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« Antwort #13 am: 06.03.2008, 22:26 Uhr »
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Es stimmt schon, dieser Stein ist wunderschön, aber in den Coyote Buttes South findet man sicher noch mehr tolle Motive. Ich kenne bisher nur die Northern Permit Area und ich denke mal, die beiden Teile des Gebiets sind gleichwertig an Attraktivität Very Happy

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Quid licet Iovi, non licet bovi
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« Antwort #14 am: 06.03.2008, 22:35 Uhr »
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also ich fande den zweifarbigen Stein nicht schwierig zu finden. Wir hatten aber auch nicht explizit danach gesucht, sondern sind eher über ihn gestoplert.  Wink
Aber da gibt es noch mehr so schöne farbenprächtige Ecken in den CBS, die ganze Gegend ist ein Traum

Greetz,

Yvonne
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